Station 6 Vom Wert des Friedens

„Soweit Gottes Arm reicht, ist der Mensch nie ganz fremd und verlassen.
Und Gottes Arm reicht weiter, als Menschen denken können.“

Mut

„Mut tut gut“ – das hat Adolph Kolping den Menschen zu seiner Zeit immer wieder zugerufen. Mut brauchte man, um nicht an sozialer Ungerechtigkeit zu verzweifeln. Zusammen mit dem „Gottvertrauen“ gab Kolping den Menschen Halt.

In unserer von vielen Kriegen übersäten Zeit geht es für die Menschen in den Kriegsgebieten um den Mut zum Durchhalten, um den Mut, klugen Widerstand gegen die Kriegstreibenden zu leisten. Für uns hier geht es darum, den Geflüchteten alle Unterstützung zukommen zu lassen, die sie brauchen, um sich hier eine neue Existenz aufbauen zu können oder wieder einmal in ihre Heimat zurück zu kehren.

"Schwerter zu Pflugscharen" wurde Anfang der 80er Jahre zum Symbol der kirchlichen Friedensarbeit in der DDR und bald in ganz Deutschland.

Waldkapelle

Sie ist eine Friedenskapelle, die 1949 eingeweiht wurde. Ausführliche Informationen liegen in der Kapelle aus oder können hier abgerufen werden: https://kf-ergenzingen.drs.de/seelsorgeeinheit/kirchen-und-kapellen/waldkapelle-ergenzingen.html

Die Waldkapelle gehört zur katholischen Kirchengemeinde Heilig-Geist, Ergenzingen. Sie wird von Frauen der Kolpingsfamilie gepflegt und geschmückt. Sie steht allen Beterinnen und Betern offen. Sie wird für Gottesdienste genutzt.

Hinter der Waldkapelle führt ein schöner Kreuzweg mit Bildstöcken nach unten. Wer gut zu Fuß ist geht ihn von unten nach oben in der Reihenfolge der Stationen.

Für ihre Kriegsopfer errichteten die Donauschwaben bei der Waldkapelle einen Gedenkstein, an dem viele Jahre lang am Volkstrauertag Gedenkfeiern abgehalten wurden.

Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe

Die Liebfrauenhöhe ist das Zentrum der Schönstätter Marienschwestern.
Informationen hier: https://www.liebfrauenhoehe.de

Im Haus der Liebfrauenhöhe gibt es eine Cafeteria, die täglich für Besucher geöffnet ist.

In Nachbarschaft zum Adolph-Kolping-Stationenweg laufen Pilger auf den Jakobusweg und auf dem Martinusweg. Beide Pilgerwege führen an der Liebfrauenhöhe entlang.

Friedensgebet

Ökumenisches Friedensgebet

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.
Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.
In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.
Amen.

(Quelle: https://www.oekumenisches-friedensgebet.de)

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